18.10.2009

Landesjugendversammlung beendet

Lebhafte Debatte zur anstehenden Strukturreform

„Aufsteh‘n – Aufeinander zugeh‘n!“
Evangelischen Jugend will neue Struktur

Zukünftig wird die Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EJBO) eine gemeinsame Landesjugendvertretung als Leitungsgremium des Jugendverbandes; die Regionen Berlin und Brandenburg-schlesische Oberlausitz sollen aufgehoben werden. Das haben die beiden noch bestehenden Vertretungsgremien – die Stadtjugendversammlung Berlin und der Landesjugendkonvent Brandenburg-schlesische Oberlausitz – am Wochenende (16.-18.10.09) bei einer gemeinsamen Tagung im Amt für kirchliche Dienste (AKD) in Berlin-Charlottenburg beschlossen.
„Die Jugendlichen aus Brandenburg und Berlin fühlen sich als ein gemeinsamer Verband“, erklärte Jonathan Berchner, Vorsitzender der Jugendkammer. „Deswegen ist es an der Zeit, die Trennung zwischen Stadt und Land in der EJBO zu beseitigen.“ In den kommenden Monaten wird nun die Jugendkammer die Einzelheiten der neuen Struktur ausarbeiten und den Landesjugendvertretungen zur erneuten Beschlussfassung vorlegen.
Die Zukunft des Jugendverbandes stand auch im Mittelpunkt der thematischen Arbeit des Wochenendes: Die Grundzüge eines weiterentwickelten Leitbilds der EJBO sowie Zeitmanagement und Organisation in den Projekten und der Gremienarbeit des Jugendverbandes waren die Themen. Schließlich wurden auch die jugendlichen VertreterInnen der Jugendkammer der EJBO neu gewählt. Michael Dyhr (Kirchenkreis Barnim), Marie-Friederike Insel (Wittstock-Ruppin), Stephan Fahrenkrog-Petersen (Falkensee), Chris Patricia Hänsel (Barnim), David Lorenz (Zossen-Fläming), Kevin Jessa (Lichtenberg Oberspree), Micha Preuß (Lichtenberg Oberspree), Franz Kißig (Stadtmitte), Simon Putzke (Teltow Zehlendorf), Isabel Bitter (Charlottenburg), Iris Strehmann (Neukölln) werden dem Leitungsgremium der EJBO für die kommenden zwei Jahre angehören.